1: 2 in Athen: Wolfsburgs Europareise ist vorbei | NDR.de – Sport

Status: 20/01/2020 22:46

Wolfsburg verpasste den Eintritt in die Gruppenphase der Europa League. VfL verlor das Spielduell in AEK Athen 1: 2 (1: 0).

von Hanno Bode, NDR.de.

Der Sportverband Konstantinopel – das ist die deutsche Übersetzung des Vereinsnamens Athlitiki Enosi Konstantinoupoleos – war der erwartete harte Gegner für den Bundesliga-Verein. Der zwölfmalige griechische Meister stand oft auf den Füßen Niedersachsens, als der Ball angenommen wurde, führte die Duelle entschlossen an und versuchte, das Mittelfeld schnell und ohne Schnickschnack zu überbrücken. Es war selten wirklich flüssig, was Trainer Massimo Carrera in der Vorwärtsbewegung tatsächlich erreicht hat. Aber es schien immer noch etwas nachdenklicher als Wolfsburgs uninspirierteste Offensivbemühungen in der ersten Folge.

Pervan pariert die Strafe

Der Fabrikverein schuldete seinem Torhüter Pavao Pervan, nicht nach einem Defizit laufen zu müssen. Der Schiedsrichter signalisierte 20 Minuten nach Spielbeginn eine Strafe nach einer Straftat, die so aussah, als wäre sie außerhalb des Strafraums. Laut Schiedsrichter Artur Dias (Portugal) hatte Xaver Schlager zuvor Nenad Krsticic verloren. Eine Entscheidung, die es zumindest wert ist, diskutiert zu werden. Wie auch immer: AEKs offensiver Schwung war danach etwas verloren. Die Ereignisse im Athener Olympiastadion, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie fast menschenleer waren (Zuschauer waren nicht erlaubt), fanden hauptsächlich zwischen den Strafgebieten statt.

Mehmedi macht es mit dem Darm

Die Stoppzeit war bereits im Gange, als Josip Brekalo seinen Teamkollegen Admir Mehmedi völlig unabhängig sah, ihn perfekt spielte und der Schweizer mit einem direkten Schuss in die hinterste Ecke (45 + 1) erfolgreich war.

Simoes fantastisch zu 1: 1

Nach der Pause schien es zunächst so, als könnte VfL das Ergebnis ohne größere Probleme verarbeiten. Athen bemühte sich – AEK scheiterte fast genauso. Die Griechen ließen sich jedoch nicht abschrecken und wurden für ihre große Leistung durch das Traumziel von Kapitän André Simões belohnt: Der 30-jährige Portugiese traf aus etwa 25 Metern Entfernung (64.) die obere rechte Ecke. Die “Wölfe” versuchten dann, ihr offensives Spiel wieder etwas zurückzudrängen. Der Schwerpunkt liegt auf “versucht”. Da mehr als ein Freistoß von Maximilian Arnold aus einiger Entfernung, den Panagiotis Tsintotas (86.) wegfistete, nicht aus ihrem Angriffsversuch hervorging.

Athens “Joker” Ansarifard sticht

Alles deutete bereits auf eine Erweiterung des harten Streits hin, als Athens “Joker” Karim Ansarifard auf der linken Seite gewann, unwiderstehlich in den Strafraum des VfL eindrang und Pervan mit einem Schuss in der nahen Ecke besiegte (90 + 4). Kurz darauf pfiff Richter Dias und beendete Wolfsburgs Europareise. Es war nur eine kurze Reise in diesem Jahr.

Spieltag 5, 1. Oktober 2020 um 20.45 Uhr

AEK Athen

2

VfL Wolfsburg

1

Tore:

AEK Athen:
Tsintotas – Vasilantonopoulos, Svarnas, Tschygrynskij, Insua – Krsticic, Simões, Shakhov – L. Garcia (81. Machairas), Oliveira (87. Ansarifard), Mantalos (62. Livaja)

VfL Wolfsburg:
Pervan – Roussillon, Lacroix, Guilavogui, Paulo Otavio – Schlager (60. Gerhardt), Arnold – Steffen, Mehmedi, Brekalo (79. Bialek) – Weghorst

Zuschauer:

Weitere Informationen zum Spiel

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 01.10.2020 | 23:03

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