Astronomie: Bakterien überleben mehrere Jahre im Weltraum – Wissen

Es ist eine der größten offenen Fragen von allen, wenn nicht die größte: Wie kam es zum Leben auf der Erde? Wissenschaftler fragen sich immer noch, wie sich lebende Organismen vor etwa vier Milliarden Jahren in relativ kurzer Zeit aus toter Materie entwickelt haben. Eine Reihe von Theorien wurde bereits diskutiert, verschiedene chemische Reaktionen im ursprünglichen Ozean auf dem blauen Planeten sind denkbar. Bisher haben Forscher jedoch keine der Theorien bestätigt. Wie alles begann, bleibt ein Rätsel.

Das Tempo der frühen Entwicklung insbesondere Puzzle-Forscher. In relativ kurzer Zeit entwickelten sich relativ komplexe Organismen. Seit mehr als 100 Jahren kursiert daher die Annahme, dass frühe Lebensformen nicht auf der Erde, sondern auf einem anderen Planeten entstanden und durch den Weltraum auf die Erde gekommen sind, beispielsweise an Bord von Meteoriten oder Asteroiden. Der Mensch wäre also ein Nachkomme außerirdischer Mikroorganismen.

Ist das Leben auf der Erde seit der Antike an Bord von Meteoriten gefallen?

Aber diese sogenannte Pan-Sperma-Theorie ist nichts anderes als eine Vermutung. Obwohl das Leben unerklärlicherweise aus fernen Himmelskörpern stammt, muss es auf seiner Reise zur Erde lange Zeit Vakuum, Temperaturschwankungen und kosmischer Strahlung im Weltraum standhalten. Neue Ergebnisse aus Experimenten auf der Internationalen Raumstation (ISS) lassen jedoch die alte Annahme zu, dass der bakterielle Planet eine neue treibende Kraft darstellt: Japanische Wissenschaftler, die mit dem Astrobiologen Akihiko Yamagishi zusammenarbeiten, haben herausgefunden, dass einige Bakterien bis zu acht Jahre im Weltraum überleben können. Dein Studium ist jetzt im Fachmagazin Grenzen in der Mikrobiologie veröffentlicht.

Yamagishi hatte Bakterien der Gattung Deinococcus etwa zwölf Kilometer über der Erdoberfläche mit Forschungsballons eingefangen. Dieses Bakterium ist bekannt für seine Robustheit; Es überlebt die 3000-fache Gammastrahlung der tödlichen Dosis für den Menschen. Die Tatsache, dass die Deino-Kokken in solchen Höhen auftreten, brachte Yamagishi und Kollegen auf eine Idee: Die Forscher hatten Kolonien des Bakteriums unterschiedlicher Größe an den Außenwänden der ISS angebracht und untersuchten sie nach ein, zwei und drei Jahren.

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Die Mikroben zeigten sich in der scheinbar feindlichen Umgebung überraschend gut: Kolonien mit einer Dicke von mehr als 0,5 mm überlebten drei Jahre. Die Bakterien auf der Oberfläche waren tot, aber die inneren Schichten waren fein. Die Deino-Köche hatten durch kosmische Strahlung zerstörtes DNA-Material effektiv repariert.

“Strahlenresistente Bakterien können eine Reise vom Mars zur Erde überleben”

Yamagishis Team hat geschätzt, dass solche Kolonien außerhalb der ISS bis zu 45 Jahre überleben könnten. Yamagishi fließt frei durch den Weltraum und gibt den Bakterien noch acht Jahre. “Strahlenresistente Bakterien können eine Reise von der Erde zum Mars oder vom Mars zur Erde überleben”, sagt Yamagishi. In der Studie schreibt er: “Unsere Ergebnisse stützen die Dissertation, dass mikrobielle Zellaggregate als Blätter für die interplanetare Reise der Mikroflugzeuge dienten.”

Es war bekannt, dass Mikroben in den Himmelskörpern im Weltraum überleben können. Laut Yamagishis Forschungen ist dies überhaupt nicht notwendig – die Bakterien schützen sich gegenseitig in einem Netzwerk. Wie die Mikroben einen Planeten verlassen konnten, bleibt offen. Yamagishi spekuliert, dass die kleinen Organismen die Schwerkraft mit Hilfe elektrischer Felder, wie sie bei Gewittern entstehen, hätten überwinden können.

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