Breonna Taylor: Louisville befürchtet Unruhen wegen Gerichtsbeschluss

In der amerikanischen Stadt Louisville, Kentucky, wächst die Nervosität aufgrund einer Gerichtsentscheidung im Fall des schwarzen Polizisten Breonna Taylor, der von weißen Polizisten erschossen wurde. Aus Angst vor Übertreibungen errichtete die Polizei in Kentucky Barrikaden, und Geschäfte und Restaurants schützten ihre Glasfassaden mit Sperrholz. Bürgermeister Greg Fischer verhängte am Dienstag wegen möglicher “Unruhen” in der Stadt einen Ausnahmezustand und eine Ausgangssperre von 21.00 bis 18.30 Uhr (Ortszeit).

Taylor, 26, wurde im März nach einem Schusswechsel zwischen Taylors Partner und der Polizei erschossen. Die Polizei hatte eine kurze Zeit Ohne Vorwarnung nach Mitternacht in Taylors Wohnung aufgenommen. Taylors Freund lag zu der Zeit mit Taylor im Bett und dachte, er sei seiner eigenen Rechnung beraubt worden. Er eröffnete das Feuer mit seiner Pistole, die er legal besaß.

Laut einer Nachrichtenagentur von Reuters durfte die Polizei die Wohnung ohne vorherige Ankündigung durch einen Haftbefehl betreten. Einer der beteiligten Polizisten wurde bereits von seinem Posten entlassen.

Der Fall Taylor hat im ganzen Land Empörung ausgelöst. Während der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze nach dem Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz Ende Mai wurde Taylors Bild immer wieder gezeigt und ihr Name erwähnt – sie ist eine der Symbolfiguren in der Black Lives Matter-Bewegung.

Ikone: Spiegel

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