Corona Information: Neuer Infektionsrekord in Deutschland – Politik

Am Freitag meldete das Robert Koch-Institut an einem noch nie dagewesenen Tag seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie 7.334 Neuinfektionen. Dies setzt den Development vom Vortag fort, als es auch ein Rekordtag mit 6638 kürzlich gemeldeten Infizierten war. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle steigt auf 348557. Die Zahl der Todesfälle steigt entsprechend auf 9734.

Nie zuvor waren die Zahlen in Deutschland offiziell so hoch wie jetzt Die Werte können jedoch nur in begrenztem Umfang verglichen werden, da deutlich mehr Tests durchgeführt werden und somit mehr Infektionen erkannt werden.

Es gibt auch einen deutlichen Anstieg bei Covid 19-Patienten, die auf der Intensivstation behandelt werden. Laut RKI-Statusbericht wurden am Donnerstag 655 mit Korona infizierte Personen auf der Intensivstation behandelt, von denen 329 beatmet wurden. Eine Woche zuvor (8. Oktober) betrug der Wert 487 (239 belüftet), in der Woche zuvor (1. Oktober) 362 (193 belüftet). Derzeit sind in Deutschland noch rund 8.700 Intensivpflegebetten verfügbar.

Bericht: Sonderrechte für Spahn sollen verlängert werden

Laut einem Medienbericht will die Große Koalition die Sonderrechte des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn im Kampf gegen die Korona nach dem 31. März 2021 erweitern. Eine ähnliche Vorlage wird derzeit zwischen den Ministerien vereinbart. berichtet Rheinische Post am Freitag.

Das Gesetz gibt CDU-Politikern weitreichende Befugnisse. Spahn kann von sich aus Vorschriften erlassen, sofern dies “notwendig ist, um die Bevölkerung vor einer Bedrohung durch schwere übertragbare Krankheiten zu schützen”. Die Zeitung berichtete, dass Spahn internationale und nationale Reisen nach eigenem Ermessen kontrollieren könne. Er könnte Regeln für Flughäfen und Häfen erlassen, wenn die Infektionssituation dies erfordert.

Vier Bundesländer heben das Wohnungsverbot auf

Sachsen hebt das Wohnverbot für Menschen aus Corona-Risikogebieten auf. Dies gab Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Donnerstag nach einem Gespräch mit Bezirksverwaltern und Bürgermeistern aus dem Freistaat bekannt. Die Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) fügte hinzu, dass die Beschränkung für inländische deutsche Urlauber aus Risikogebieten am Samstag aufgehoben wird. “Also werden wir in der Herbstpause kein solches Verbot haben.”

Das Verwaltungsgericht Baden-Württemberg hat ebenfalls einen dringenden Antrag gegen das Verbot des Staatsaufenthalts gestellt. Das Lebensverbot in Baden-Württemberg wird daher mit sofortiger Wirkung vorübergehend ausgesetzt. wie das Gericht am Donnerstag in Mannheim bekannt gab. Es können keine Rechtsmittel eingelegt werden.

In Niedersachsen hatte der Betreiber eines Vergnügungsparks das Wohnungsverbot verklagt. Das Hohe Verwaltungsgericht Lüneburg hat ebenfalls beschlossen, die Verordnung aufzuheben. Das Land Niedersachsen hat das Lebensverbot in anderen Bundesländern zunächst nicht gebilligt, jedoch nach wenigen Tagen. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) begründete dies damit, dass das Land sonst eine besondere Anziehungskraft für Touristen gehabt hätte, die von den Ferien in den anderen Ländern ausgeschlossen waren.

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Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) gab am Donnerstag ebenfalls bekannt, dass das Unterkunftsverbot aufgehoben wurde. “Das Verbot von Wohnraum ist veraltet, da es aus heutiger Sicht nicht mehr hilft, den Infektionsprozess positiv zu beeinflussen”, sagte er. Übernachtung in einem Lodge und die Einhaltung der Hygienevorschriften ist viel weniger riskant als in anderen Bereichen, sagt Hans. Die saarländische Regierung forderte die Menschen nach wie vor auf, keine unnötigen Reisen zu unternehmen.

Das Hohe Verwaltungsgericht Schleswig-Holstein lehnte dagegen einen dringenden Antrag gegen das Wohnungsverbot ab. Eine Familie aus dem Landkreis Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen), die ab Freitag Urlaub auf Sylt machen wollte, hatte sich beworben, wie das Gericht am Donnerstagabend bekannt gab. Wenn die Umsetzung des Wohnungsverbots nun ausgesetzt würde, könnten Menschen aus inländischen Risikogebieten zu touristischen Zwecken nach Schleswig-Holstein kommen, ohne überwacht zu werden, sagten die Richter in der Begründung. Angesichts der am Donnerstag veröffentlichten Zahlen zum Anstieg neuer Infektionen könnte dies das öffentliche Gesundheitssystem gefährden, “zumal die Ausbreitung des Coronavirus häufig unentdeckt und schwer zu kontrollieren ist”.

Der niedersächsische Resort- und Restaurantverband (Dehoga) ist aus dem Lüneburger Urteil entlassen. “Wir hoffen, dass die Hotellerie für den Rest des Urlaubs noch kommen kann”, sagte Normal Supervisor Rainer Balke am Donnerstag. Dennoch kritisierte er die Entscheidung der Regierung, ein Wohnungsverbot zu verhängen, da dies bei den Reisenden zu Unsicherheit geführt hätte. “Die Verletzungen sind definitiv passiert”, sagte Balke. “Wir wissen nicht, ob es noch kompensiert werden kann.”

Ärzte und Krankenschwestern kritisieren Spahns Forderung nach einer Grippeimpfung

Aufgrund der Koronapandemie wollen mehr Menschen als in Deutschland üblich gegen Influenza geimpft werden. Da Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Grippeimpfungen gefordert und versprochen hatte, dass es genügend Impfdosen geben würde, wird jetzt von Ärzten und Krankenschwestern kritisiert. Der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer Gerald Quitterer (BLÄK) sagte am Donnerstag, dass viele Methoden in Bayern nicht einmal alle vorbestellten Impfstoffe erhalten hätten. Eine Nachbestellung ist möglich, aber zeitlich nicht vorhersehbar. “Wenn die Lieferung in Zukunft pünktlich erfolgt, ist dies eine Hypothek für die Zukunft”, sagt Quitterer.

Der Vorstand der Deutschen Patientenschutzstiftung, Eugen Brysch, beschuldigte den Minister, mit seinem Aufruf zur Impfung Chaos angerichtet zu haben. Jens Spahn trommelt wochenlang, um geimpft zu werden. Aber jetzt fehlen im ganzen Land Impfdosen und plötzlich sagt der Abteilungsleiter, dass zunächst nur Risikogruppen geschützt werden sollten “, sagt Brysch.” Es erhöht die Unsicherheit.

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Am Mittwoch wies Spahn die Befürchtungen eines Mangels an Vorräten für den Grippeimpfstoff zurück und forderte besonders gefährdete Gruppen auf, sich impfen zu lassen. Derzeit kann es lokal und zeitlich zu Lieferengpässen kommen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es Engpässe für diesen Grippeimpfstoff gibt. Laut eigenen Angaben hat das Bundesgesundheitsministerium nach eigenen Angaben für diese Saison mehr als je zuvor 26 Millionen Dosen bestellt.

Trotz Corona spenden die Deutschen mehr an große Hilfsorganisationen

Trotz der Corona-Krise spenden die Deutschen mehr als im Vorjahr. Laut einer Umfrage des Deutschen Zentralinstituts für soziale Angelegenheiten (DZI) haben Entwicklungsorganisationen im ersten Halbjahr dieses Jahres 11,6 Prozent mehr Spenden erhalten als 2019. Laut dem DZI-Bericht vom Donnerstag verzeichneten 21 der 30 größten Organisationen einen Anstieg der Spenden und neun eine Ablehnen. Die Spendenbereitschaft hat jedoch bei kleineren Hilfsorganisationen tendenziell abgenommen. Nur 29 Prozent mehr Spenden haben mehr Spenden von Hilfsorganisationen mit einem Jahreseinkommen von bis zu einer Million Euro erhalten, 38 Prozent haben sie reduziert und 33 Prozent sind in etwa gleich geblieben.

Burkhard Wilke, CEO von DZI, vermutet, dass ein Grund für die Reduzierung der Spenden kleinerer Verbände und Stiftungen darin besteht, dass sie stärker als die größeren vom persönlichen und direkten Kontakt zu ihren Spendern abhängig sind als die größeren. “Gleichzeitig ist dies ein beeindruckendes Zeichen der Bereitschaft, den meisten großen Hilfsorganisationen zu helfen, im ersten Halbjahr einen deutlichen Anstieg der Spenden zu verzeichnen, die hauptsächlich zur Finanzierung von Hilfseinsätzen im Ausland verwendet werden”, sagt Wilke.

Die Zahl der Coronas in Berlin nimmt weiter zu

Die Zahl der Infektionen in der deutschen Hauptstadt nimmt weiter zu. Die Gesundheitsverwaltung meldete am Donnerstag 551 weitere favourable Fälle. Am Tag zuvor war es 501. Dies bedeutet, dass seit Beginn der Pandemie in Berlin über 20.000 Menschen mit dem Virus infiziert wurden.

Der sogenannte 7-Tage-Inzidenzwert stieg am Donnerstag auf 78,3. Berlin liegt damit deutlich über dem kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Eine besonders große Anzahl von Menschen ist derzeit in den Bezirken Neukölln und Mitte infiziert. Dort betrugen die Inzidenzwerte 170 bzw. 127,3.

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Telefonischer Krankenstand ist ab Montag wieder bundesweit möglich

Eine Abwesenheit aufgrund einer Telefonkrankheit aufgrund von Erkältungssymptomen ist aufgrund der Koronasituation ab dem kommenden Montag wieder landesweit möglich. Dies wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss für das Gesundheitswesen beschlossen. Die Verordnung sollte zunächst bis Ende des Jahres gelten. Der entsprechende Krankenstand beträgt sieben Tage. Eine einmalige Verlängerung des Krankenstands könnte telefonisch um weitere sieben Kalendertage erfolgen, heißt es in einer Meldung. Der Gemeinsame Bundesausschuss besteht aus Vertretern von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen. Es ist das höchste Entscheidungsgremium für die gemeinsame Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen.

Im ganzen Land war bereits in der Anfangsphase der Pandemie eine Abwesenheit von Telefonkrankheit möglich. Es wurde später beschlossen, dies nur regional und für eine begrenzte Zeit durch Ausnahmen zuzulassen, abhängig vom Auftreten der Infektion. Die Nationale Vereinigung der gesetzlichen Krankenversicherungsärzte hatte sich kürzlich dafür eingesetzt, die Verordnung angesichts der zunehmenden Zahl von Koronarinfektionen im Herbst und Wintertime erneut auszuweiten. Das Instrument hatte die Übung bereits im März und April erheblich erleichtert.

Umweltbundesamt: Klassenzimmer alle 20 Minuten lüften

Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt eine regelmäßige Belüftung der Schulen zum Schutz vor Korona. Die Klassenzimmer sollten regelmäßig alle 20 Minuten etwa fünf Minuten lang bei weit geöffneten Fenstern belüftet werden, sagte UBA-Präsident Dirk Messner am Donnerstag in Dessau-Roßlau. Für die Ständige Konferenz der Minister für Bildung und Kultur (KMK) hat die Agentur ein entsprechendes Handout zur ordnungsgemäßen Belüftung von Schulen vorbereitet, das nun an alle Schulen in Deutschland verteilt wird.

Messner sagte, Belüftung sei der “einfachste und effektivste Weg, um Viren in Klassenzimmern aus der Luft zu entfernen”. Die Belüftung bietet jedoch keinen hundertprozentigen Schutz. Zusätzlich zur 20-minütigen Belüftung des Raums sollte er während jeder Klassenpause belüftet werden. Alle Fenster müssen zur Belüftung weit geöffnet werden. Es wird gesagt, dass es ausreicht, ein Fenster nur teilweise zu öffnen oder zu kippen. Querlüftung ist perfekt, wenn Fenster auf gegenüberliegenden Seiten geöffnet werden können.

Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass die Temperatur im Raum bei Belüftung nur um wenige Grad sinkt. Nach dem Schließen der Fenster stieg die Raumtemperatur wieder schnell an. Bei einfacher Belüftung würden neben Aerosolen, die möglicherweise Viren enthalten könnten, auch CO2, Feuchtigkeit und Chemikalien effektiv aus der Luft entfernt.

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