Corona-Ticker: 1.218 Neuinfektionen in Deutschland

07.01 Uhr: Laschet gegen einheitliche Regeln

NRW-Ministerpräsident Laschet hat sich in der Corona-Krise entschieden gegen einheitliche landesweite Regeln ausgesprochen. “Warum sollten in einem Land mit einer so unterschiedlichen Anzahl von Infektionen alle Maßnahmen gleich sein? Warum sollten private Treffen mit sehr wenigen Infizierten in Mecklenburg-Vorpommern auf 25 Teilnehmer begrenzt werden?” : “Wir müssen die Pandemie auf regionaler Basis angemessen bekämpfen.”

6.44: Befürworter der Verbraucher fordern, dass die Vorauszahlung eingestellt wird

Angesichts der wachsenden Zahl von koronaren Herzinfektionen sind sich diejenigen, die Urlaub buchen, möglicherweise nicht sicher, ob sie wirklich reisen können. Eine Anzahlung ist oft trotzdem fällig. “Ich glaube, dass Vorauszahlungen im Luftfahrt- und Reisesektor überholt und nicht mehr gerechtfertigt sind”, sagte Klaus Müller, Leiter des Bundesverbandes Deutscher Verbraucherorganisationen (VZBV) der deutschen Presseagentur.

Pauschalreiseveranstalter können derzeit mindestens ein Fünftel des Reisepreises im Voraus geltend machen. Dies ist ein Sonderrecht, das nicht mehr gerechtfertigt ist, sagt Müller. “In fast allen anderen Unternehmen ist es normal, zuerst einen Service zu erhalten und dann zu bezahlen”, sagt der Verbraucheranwalt.

Die Tatsache, dass 20 oder 30 Prozent des Reisepreises für Pauschalreisen und für Flüge sogar die gesamte Summe rechtzeitig bezahlt werden müssen, sei “ein veralteter Missbrauch”, kritisierte Müller. Zu oft wurden Fluggesellschaften oder Reiseveranstalter in letzter Zeit bankrott gesehen. Entweder muss ein Verbot der Vorauszahlung diskutiert werden – oder ein umfassenderer Insolvenzschutz nicht nur für Pauschalreisen, sondern auch für Flüge, sagt Müller.

Nach der Insolvenz des großen Reiseveranstalters Thomas Cook will die Bundesregierung die Pauschalreiseversicherung zumindest verbessern. Die Organisatoren müssen an einen Fonds zahlen, damit in Zukunft große Schadensbeträge gedeckt werden.

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06.36: Lauterbach hält eine zweite Sperre für unwahrscheinlich

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hält einen zweiten Stillstand in der Corona-Krise für unwahrscheinlich. “Ein zweites Lock-In ist nicht erforderlich”, sagte Lauterbach gegenüber Business Insider. Es ist wichtig, Infektionsketten mit Bedacht und effektiv zu verfolgen. Er glaubt, dass es völlig falsch ist, Schulen und Kindergärten zu schließen. Wir können es uns definitiv nicht leisten, Schulen und Kindergärten wieder komplett zu schließen. Aus Lauterbachs Sicht ist dies von Kindern nicht zu erwarten. Außerdem sind sie vom Virus nicht so bedroht. Laut dem Epidemiologen sollten die Lehrer jedoch regelmäßig getestet werden.

Lauterbach kritisiert die neuen Koronaregeln, die Bund und Länder am Donnerstag verabschiedet haben: Insbesondere die Tatsache, dass sich die Länder nicht auf eine gemeinsame Richtlinie für die Feier geeinigt haben.

06:00 Uhr: Die Zahl der Koronarinfektionen in Frankreich nimmt wieder zu

In Frankreich nimmt die Zahl der Neuinfektionen der Herzkranzgefäße weiter zu. Das Gesundheitsministerium sprach von einem exponentiellen Anstieg. In den letzten 24 Stunden habe es mehr als 5.400 neue Fälle gegeben, teilten die Behörden am Abend mit. Am Dienstag kehren mehr als zwölf Millionen Schulkinder in Frankreich aus ihren Sommerferien ins Klassenzimmer zurück – viele zum ersten Mal seit vielen Monaten. In ihrem offenen Brief forderten französische Ärzte, dass für Personen, die älter als sechs Jahre sind, eine Maske benötigt wird.

05.32: Laschet gegen einheitliche Koronaregeln

NRW-Ministerpräsident Laschet hat sich in der Corona-Krise entschieden gegen einheitliche landesweite Regeln ausgesprochen. “Warum sollten in einem Land mit so unterschiedlichen Infektionszahlen alle Maßnahmen gleich sein? Warum sollten private Treffen mit sehr wenigen Infizierten in Mecklenburg-Vorpommern auf 25 Teilnehmer begrenzt werden?” : “Wir müssen die Pandemie auf regionaler Basis angemessen bekämpfen.”

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5.29: Bericht: Es ist unwahrscheinlich, dass Corona-Überbrückungshilfen für kleine Unternehmen entstehen

Laut einem Zeitungsbericht ist die staatliche Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in der Corona-Krise kaum so weit gekommen. Bisher wurde nur ein Prozent der veranschlagten Mittel in Höhe von 24,6 Milliarden Euro an bedürftige Unternehmen ausgezahlt, berichtet die “Augsburger Allgemeine” unter Berufung auf eine Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen. Infolgedessen haben die Bundesländer im August nur 248 Mio. EUR aus dem Programm ausgezahlt.

05.09: 610 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden in Deutschland 610 Neuinfektionen gemeldet. Dies erhöht die Anzahl der nachgewiesenen Infektionsfälle innerhalb von 24 Stunden auf insgesamt 242.381. Drei weitere Personen starben mit oder an dem Coronavirus. Die Zahl der Todesopfer liegt nun bei 9.298.

05.03: Weniger klinische Behandlungen zu Beginn der Koronarpandemie

Zu Beginn der Koronapandemie in Deutschland wurden weniger Menschen mit bestimmten schweren Krankheiten als Notfall ins Krankenhaus eingeliefert. Bei der Krankenkasse DAK-Gesundheit kamen im März 25 Prozent weniger Menschen mit Herzinfarkt in eine Klinik als im Vorjahr, was eine Bewertung der Krankenkasse mit 5,6 Millionen Versicherten zeigt, die der deutschen Pressestelle in Berlin zur Verfügung steht. Ein ähnlicher Rückgang der Krankenhauseinweisungen wegen Schlaganfall und psychischen Erkrankungen war zu verzeichnen. Seit Juni haben sich die Zahlen wieder normalisiert. Im Juni lagen die Zulassungen teilweise sogar leicht über dem Vorjahresniveau.

12.21 Uhr: Brasilien meldet über 16.000 Neuinfektionen

Die brasilianischen Behörden meldeten am Sonntag 16.158 Neuinfektionen gegenüber dem Vortag um mehr als 40.000. Dies erhöht die Zahl der im ganzen Land registrierten Infektionen nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf mehr als 3,86 Millionen. Nach offiziellen Angaben stieg die Zahl der Todesfälle um 566 auf 120.828. Brasilien ist nach den USA am stärksten von der Pandemie betroffen. Sonntags sind die Zahlen aufgrund von Verzögerungen bei der Auswertung der Testergebnisse in Teilen des Landes tendenziell niedriger.

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