Corona: Unruhen in Neapel: Proteste gegen Ausgangssperre! Politik im Ausland

Gewalttätige Proteste gegen die Ausgangssperre in Neapel!

Hunderte von Menschen protestierten am Samstagabend gegen die Ausgangssperre und eine geplante Sperrung in der süditalienischen Metropole Neapel. Die Demonstranten sangen Parolen und marschierten vor dem Hauptquartier der Regionalregierung.

Sie warfen Feuerwerkskörper und detonierten Rauchbomben. Die Polizei setzte Tränengas gegen die Demonstranten ein.


Wegen der angekündigten Suspendierung waren Demonstranten auf den Straßen.Foto: Fabio Sasso / dpa

Auf einem Twitter-Video zu sehen: Rebellen griffen auch ein Polizeiauto an und trafen es.

  • Regionalpräsident Vincenzo De Luca (71) hatte zuvor Pläne für eine Aussperrung angekündigt, um auf die rasch steigende Zahl von Koronarinfektionen zu reagieren.
  • In Kampanien wurden am Freitag innerhalb eines Tages 2280 Neuinfektionen gemeldet. Am Donnerstag war es 1541. Seit Freitag ist eine Ausgangssperre von 23:00 bis 05:00 Uhr in Kraft.

Demonstranten werden während eines Protests mit Polizeikräften konfrontiert.

Demonstranten stehen vor Polizeikräften Foto: Fabio Sasso / dpa

“Wir werden jetzt alles schließen”, sagte De Luca. Die Aussetzung kann einen Monat oder 40 Tage dauern. Die Situation sei schwierig, aber keine Tragödie, sagte er. “Aber die Tragödie ist nur einen Schritt entfernt.”


Am Freitag brennende Mülleimer auf den Straßen der italienischen Metropole

Am Freitag brennende Mülleimer auf den Straßen der italienischen MetropoleFoto: Fabio Sasso / dpa

Das regionale Dekret zur Umsetzung der Maßnahme sollte am Samstag oder Sonntag verabschiedet werden. Luca forderte Rom außerdem auf, eine landesweite Sperrung zu verhängen.

Die offizielle Anzahl neuer Coronavirus-Infektionen in ganz Italien betrug am Freitag einen Rekord von 19.143. Dies erhöhte die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 484.869. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Covid-19-Krankheit stieg um 91 auf 37.059. Mehr als 1.000 Menschen derzeit auf der Intensivstation.

In der Zwischenzeit kündigte die Hauptstadtverwaltung in Rom die Schließung beliebter Treffpunkte an Wochenenden am Abend an, um Menschenmassen zu vermeiden. Ähnliche Maßnahmen gibt es bereits in Turin, Genua und Palermo.

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