Covid-19 zum zweiten Mal schlimmer: Eine Reinfektion wurde nun auch in den USA entdeckt

Im April überlebte ein 25-jähriger Amerikaner eine Coronavirus-Infektion. Er fühlt nur leichte Symptome und erholt sich. Aber ein paar Wochen später muss er in die Notaufnahme. Ein Test zeigt: Er hat den Erreger wieder.

Laut einer Studie haben Forscher eine neue Koronarinfektion bei einem Patienten nachgewiesen, der sich in den USA seit langem erholt hat. Dies zeigt, dass die Immunität nach einer Infektion nicht absolut ist und mehrere Infektionen möglich sind, heißt es in der Studie. Darüber hinaus war die zweite Krankheit des Patienten schwerer als die erste. Es ist jedoch unklar, inwieweit daraus allgemeine Schlussfolgerungen gezogen werden können.

Das Studie von Forschern unter der Leitung von Richard Tillett von der University of Nevada wurde der Zeitschrift “The Lancet” vorgelegt, aber noch nicht unabhängig überprüft und veröffentlicht. Der Fall schien die erste dokumentierte Doppelinfektion in den Vereinigten Staaten zu sein. Zuletzt hatten Forscher in Hongkong, Belgien und den Niederlanden dokumentierte Fälle von wiederkehrenden Infektionen gemeldet.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass es mittlerweile weltweit fast 25 Millionen Coronavirus-Infektionen gibt, bei denen es sich um Einzelfälle handelt. Wie lange die Immunität nach der Infektion anhält und wie ihre Dauer mit der Schwere des Krankheitsverlaufs zusammenhängt, ist acht Monate nach Beginn der Pandemie noch unklar.

Der Fall im US-Bundesstaat Nevada ist ein 25-jähriger Patient, der Mitte April zum ersten Mal positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet wurde. Die Person hatte Erkältungssymptome und Durchfall. Nachdem sich der Patient erholt hatte, waren im Mai zwei Coronavirus-Tests negativ.

“Dies kann ein seltener Fall sein”

Am 31. Mai suchte der Patient jedoch medizinische Hilfe bei Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen und Husten. Nach der Röntgenaufnahme der Brust wurde die Person ernannt. Fünf Tage später wurde der Patient in eine Notaufnahme gebracht und musste beatmet werden.

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Ein Koronatest dort Anfang Juni war erneut positiv. Gentests haben gezeigt, dass die erste und die zweite Infektion verschiedene Varianten von Sars-CoV-2 waren, erklärten die Forscher. Dies spricht gegen ein Aufflammen der ersten Infektion.

Die Forscher stellten klar, dass aus dem Einzelfall nicht unbedingt allgemeine Schlussfolgerungen gezogen werden konnten. “Dies könnte ein seltenes Ereignis sein”, schrieben sie in dem am Donnerstag eingereichten Artikel. Bisher haben Forscher angenommen, dass eine durchgeführte Koronarinfektion zumindest vorübergehend Schutz vor einer erneuten Infektion bietet.

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