“Die Höhle der Löwen” – Ihr “Superfood” wurde zu einem Super-Katastrophen-TV

Zwei Erfinder aus Niedersachsen müssen noch lange auf diesem Platz knabbern …

Jannis Birth (29) und Alexander Wies (30) wollen mit ihren veganen Kuchen aus Sprossen die Welt ein wenig verbessern. Ihr Auftritt am Montagabend im Investorenprogramm “Die Höhle der Löwen” (Vox) hilft jedoch nicht viel. Denn im Geschmackstest lief das sogenannte “Superfood” überhaupt nicht gut.

Noch beeindruckender waren die Geschichten der Gründer. Bevor Jannis und Alexander ihren Start “AHO.BIO” starteten, reisten sie beide um die Welt, arbeiteten in Obstgärten und lernten viel über “Superfoods”, dh. besonders nahrhafte Lebensmittel.

Die Idee für ihre Kekse stammt aus einem 2000 Jahre alten Rezept. Was das vegane Duo ankündigte, klang wie eine kleine Revolution. “Wir haben DIE gesunde Alternative zu Pommes und Brot entwickelt”, versprachen die Jungs.


Investoren Carsten Maschmeyer (links) und Georg Kofler Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Aber die “Superfood” -Mischung aus lokalen Grundzutaten klang für Naschkatzen nicht besonders verlockend. Sprossen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Steinsalz werden zu Teig gemischt, manchmal mit exotischen Gewürzen raffiniert und zwei Tage in einem Dörrgerät getrocknet.

Ein Nischenprodukt, das seine Käufer findet. Die kleine Bäckerei des Gründers läuft seit mehreren Monaten auf Hochtouren, der Webshop floriert. “Die Leute reißen es uns aus den Händen”, berichtete Alexander stolz. Um weiter zu wachsen, sprangen er und sein Partner 75.000 Euro von den Löwen und boten 15 Prozent der Aktien des Unternehmens an.

Aber die Anleger haben gebissen, aber nicht. Während der Verkostung stellte der Medienmogul Georg Kofler (63) schnell fest: “Leider gefällt es mir überhaupt nicht.” Auch der Multiinvestor Carsten Maschmeyer (61) erlebte keine Geschmacksexplosion. Im Gegenteil: „Es schmeckt bitter, sehr trocken. Schlägt mich überhaupt nicht an. “”

Ähnliche Reaktion mit dem Rest der Löwen. Die Tatsache, dass die Kracher auch einen hohen Preis von 4,99 Euro pro 100-Gramm-Beutel haben, spielte keine Rolle mehr. Die katastrophale Verkostung überraschte die jungen Unternehmer. „Alle unsere Kunden kaufen wieder. Wir können es in unserem Laden nachverfolgen, fragte sich Alexander.

In Ermangelung eines Geschäfts müssen die Gründer ihr Produkt nun weiterhin selbst verkaufen. Und vielleicht kann das Rezept ein bisschen geändert werden …

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