Nervenzellen: Wie Insulin den Stoffwechsel im Gehirn steuern kann

D.Das Gehirn spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Fettstoffwechsels. Der Max-Planck-Forscher Jens Claus Brüning hat entschlüsselt, wie Nervenzellen auf Insulin reagieren und welche Konsequenzen Diabetes für das Gehirn hat.

WELT: Herr Brüning, haben Sie auch einen Ansatz für ein neues Diabetic issues-Medikament entdeckt?

Bräunung: Wir hoffen es. Es ist seit langem bekannt, dass Übergewicht das Diabetes-Risiko signifikant erhöht. Bei älterem Diabetes wird immer noch Insulin produziert, das jedoch nicht mehr richtig funktionieren kann. Überschüssige Kalorien werden normalerweise als Fett im Fettgewebe gespeichert. Solange es noch funktioniert, gibt es keine größeren Stoffwechselprobleme. Aber irgendwann ist die Speicherkapazität des Fettgewebes erschöpft und dann, um es beiläufig auszudrücken, drängen die Fette in die Muskeln und die Leber. Diese Organe können Fett nicht neutral speichern. Es tritt eine sogenannte Lipotoxizität auf. Insulin kann dann in der Leber nicht mehr richtig funktionieren. Wir haben festgestellt, dass eine bestimmte Art von Fett, Ceramide genannt, dabei eine entscheidende Rolle spielt. Wenn die Ablagerung dieser Ceramide in der Leber von Mäusen gehemmt wird, tritt selbst bei einer fettreichen Ernährung keine Insulinresistenz mehr auf. Wir arbeiten derzeit mit Partnern zusammen, um einen Inhibitor zu entwickeln, der die Bildung dieser Fette reduziert. Es wäre eine völlig neue therapeutische Methode für Diabetic issues.

WELT: Bisher wurde Metformin hauptsächlich als Diabetic issues-Medikament eingesetzt?

Bräunung: Ja, das ist am häufigsten. Es gibt seit mehreren Jahren andere Diabetic issues-Medikamente. Sie funktionieren recht intestine, liefern aber nicht bei allen Patienten zufriedenstellende Ergebnisse. Ein neues Wirkprinzip ist daher sehr willkommen. Dann sind auch neue Kombinationstherapien denkbar.

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WELT: Was sind die anderen Medikamente?

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