Parodontitis rechtzeitig erkennen und behandeln – Portal für Naturheilkundler und Heilpraktiker

Was tun mit Parodontitis?

Parodontitis ist eine chronische bakterielle Entzündung des Zahnbettes. Parodontitis ist eine weit verbreitete Krankheit – allein in Deutschland leiden etwa elf Millionen Menschen daran. Der Erfolg einer parodontalen Behandlung ist nicht nur auf die Zahnärzte zurückzuführen, die Sie behandeln. Die Betroffenen müssen ebenfalls Maßnahmen ergreifen, weshalb die Aufklärung über diese Krankheit besonders wichtig ist.

Die Deutsche Gesellschaft für Zahnmedizin, Mund-, Kiefer- und Gesichtsmedizin eV (DGZMK) und der Deutsche Dentalverband (BZÄK) haben kürzlich die Informationen für Patienten über Parodontitis aktualisiert. In einer Zusammenfassung wurden eingehende wissenschaftliche Informationen zur Diagnose und Behandlung von Parodontitis präsentiert Überblick zusammengefasst.

Parodontitis kann schwerwiegende Folgen haben

Im Verlauf der Krankheit entzündet sich normalerweise der Kieferknochen, wodurch die Knochenmasse langsam abgebaut wird. Dadurch entstehen tiefe Gummitaschen und die Zähne verlieren zunehmend ihren Halt. Dieser langsam fortschreitende Prozess ist weitgehend schmerzfrei, weshalb viele Menschen Parodontitis nicht zu spät behandeln.

Nach dem 45. Lebensjahr ist eine solche chronische Entzündung die häufigste Ursache für Zahnverlust. Die Auswirkungen betreffen jedoch nicht nur die Mundhöhle. Die konstante Bakterienbelastung gilt als Risikofaktor für Herzkrankheit und Typ 2Diabetic issues.

Risikofaktoren für die Entwicklung einer Parodontitis

Neben der schlechten Mundhygiene gibt es laut DGZMK und BZÄK eine Reihe von Risikofaktoren für die Entwicklung einer Parodontitis. Dazu gehören hauptsächlich Rauchen, Fettleibigkeit und Pressure sowie eine familiäre Disposition.

Warnzeichen für das Auftreten von Parodontitis

Da Parodontitis normalerweise schmerzlos ist, fühlt sich die Krankheit oft zu spät an. Die folgenden Symptome weisen auf eine Parodontitis hin:

Wie wird Parodontitis diagnostiziert?

Bei Verdacht auf Parodontitis bei zahnärztlichen Untersuchungen kann eine Untersuchung mit einem sogenannten Parodontal Screening Index (PSI) durchgeführt werden. Zu diesem Zweck führt der Zahnarzt eine spezielle Sonde über das Zahnfleisch, um den Gesundheitszustand zu überprüfen. Die Kosten dieser Maßnahme werden alle zwei Jahre von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Wenn der PSI irregular ist, können weitere Untersuchungen erforderlich sein, z. B. eine systematische Analyse der Tiefe der Zahnfleischtasche und eine Röntgenaufnahme des Kiefers.

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Wie wird Parodontitis behandelt?

Parodontitis ist nicht vollständig heilbar. Die Entwicklung kann jedoch gestoppt oder massiv verlangsamt werden. Der Zweck der parodontalen Behandlung besteht darin, Entzündungen im Gewebe um die Zahnwurzel herum zu stoppen, um einen weiteren Zusammenbruch des Kieferknochens zu verhindern. Neben der Prophylaxe mit professioneller Zahnreinigung gibt es auch detaillierte Anweisungen zur Mundhygiene für die tägliche Mundhygiene. Auf diese Weise wird der oberflächliche Entzündungsgrad im Zahnfleisch in der Regel deutlich reduziert.

Behandlung mittelschwerer Fälle

Je nach Schwierigkeitsgrad wird in zusätzlichen Sitzungen unter örtlicher Betäubung eine gründliche Reinigung der vertieften Gummitaschen durchgeführt. In einigen Fällen wird dieser Behandlungsschritt durch die Verabreichung von Antibiotika unterstützt. In mittelschweren Fällen kann dadurch eine Entzündungsfreiheit erreicht werden.

Behandlung schwerer Parodontitis

Wenn die oben genannten Methoden nicht den gewünschten Effekt zeigen, können zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein. In einem kleinen Arbeitsgang werden die Gummitaschen geöffnet und präzise behandelt. Biofilme und Zahnstein sowie entzündetes Gewebe werden aus den Taschen entfernt. In diesem Zusammenhang können Knochendefekte auch mit speziellen Tissue Engineering-Methoden behandelt werden.

Rückkehr verhindern

Da Parodontitis eine chronische Krankheit ist, müssen Kontrolluntersuchungen und Eigeninitiative sicherstellen, dass sich die Entzündung nicht wieder ausbreitet. Neben Zahnseide oder Interdentalzahnbürsten sind in der Zahnpflege regelmäßige Kontrolluntersuchungen mit zwei bis vier Terminen pro Jahr erforderlich. (vb)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Anforderungen der medizinischen Fachliteratur, der medizinischen Richtlinien und der aktuellen Studien und wurde von einem Arzt geprüft.

Autor:

Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek

Anschwellen:

  • Deutsche Ärztekammer: Parodontalbehandlung zur Patienteninformation (Stand August 2020), bzaek.de

Wichtige Notiz:
Dieser Artikel dient nur zur allgemeinen Orientierung und sollte nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht erstatten.

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