Terror in Mogadischu: Bewaffnete Männer stürmen Hotel nach einer starken Explosion

Panorama Terroranschlag

Bewaffnete Männer stürmen Hotel in Mogadischu – mindestens 15 Tote

| Lesezeit: 2 Minuten

Ein Krankenwagen vor dem Hotel in Mogadischu

Ein Krankenwagen vor dem Lodge in Mogadischu

Was: REUTERS

In einem neu erbauten, gehobenen Lodge in Mogadischu steigt Rauch auf. Anscheinend explodierte dort eine Bombe, die bewaffnete Männer veranlasste, das Lodge zu stürmen. Der Angriff geht offenbar weiter.

B.Bei einem bewaffneten Angriff auf ein Resort in Somalias Hauptstadt Mogadischu kamen am Sonntag mindestens 15 Menschen ums Leben, darunter drei der islamistischen Angreifer. Mindestens 28 weitere Personen seien verletzt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Ein Regierungssprecher teilte der deutschen Presseagentur am Abend mit, dass der Angriff noch andauere und die Zahl der Opfer weiter steigen könne.

Ihm zufolge waren von den ursprünglich fünf Extremisten zwei zuletzt im vierstöckigen Gebäude. Die Polizei befürchtete, sie hätten Geiseln unter ihrer Kontrolle.

Unmittelbar bevor das Elite-Lodge am Strand gestürmt wurde, explodierte vor dem Gebäude eine Autobombe, berichteten ein Polizist und Augenzeugen. Aus dem Gebäude waren daher Schüsse zu hören.

“Die Explosion war sehr gewalttätig und ich sah Rauch in der Gegend”, sagte Augenzeuge Ali Sajid Adan. “Es herrscht Chaos und die Menschen suchen Zuflucht in den umliegenden Gebäuden.”

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Unter den Getöteten befanden sich laut der Nachrichtenagentur dpa zwei Sicherheitskräfte des Hotels, wie ein Polizeisprecher sagte. Das Resort ist auch ein beliebter Treffpunkt für Politiker und Journalisten.

Der Polizist Adan Ibrahim sagte gegenüber AFP, dass die Aktionen der Angreifer an Angriffe der islamistischen Shebab-Miliz erinnern. Die Miliz mit Verbindungen zum extremistischen Netzwerk Al-Qaida kämpft gegen die intercontinental anerkannte Regierung in Mogadischu und hat wiederholt Angriffe in der somalischen Hauptstadt durchgeführt.

Bei einem Milizangriff am 8. August in Mogadischu wurden sieben Menschen getötet. Die Extremisten hatten am Eingang einer Militärbasis eine Autobombe zurückgelassen. Das ostafrikanische Land, in dem jahrelang Bürgerkrieg herrschte, ist immer noch Schauplatz von Angriffen und Gewalt.

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