Zwölf bei einem Reizgasangriff verletzt: Geldbote in Berlin angegriffen Postbank – Täter flohen ohne Beute – Berlin

Großoperationen an der Grenze zwischen Kreuzberg und Neukölln: Am Freitagnachmittag wurde im Kaufhaus Karstadt am Hermannplatz eine Postbankfiliale angegriffen. Vier Fremde hatten versucht, in der Postbank am Hermannplatz eine Überweisung auszurauben, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz am frühen Abend gegenüber Tagesspiegel. Sie warteten darauf, dass ein Bote mit Geld die Bankfiliale betrat.

Daraufhin leerten sie ein Sprühgerät mit reizendem Gasoline und versuchten, dem Mann die Geldkassette aus der Hand zu reißen. Dies hätte jedoch nicht losgelassen, woraufhin die Täter flohen – ohne Beute. Mehrere Menschen wurden durch das Reizgas verletzt.


Für die Anwesenden gab es eine verwirrende Scenario, sagte Polizeisprecher Cablitz. Gut hundert Beamte waren vor Ort – darunter eine spezielle Job Power (SEK).

Die Karstadt wurde geräumt, die Kontaktdaten aller Personen wurden beim Verlassen des Gebäudes erfasst. Am Nachmittag durchsuchten Spezialeinheiten das Gebäude, um herauszufinden, ob sich im Kaufhauskomplex Verdächtige befanden. Die Ausgänge sind abgesperrt, es wurde gesagt, dass niemand ein- oder ausgehen könne, ohne dass die Polizei es bemerkt. Die Verdächtigen wurden jedoch nicht gefunden. Die Suche im Kaufhaus endete am frühen Abend.

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Es gibt jedoch noch eine andere Spur, der die Polizei jetzt folgt: Anscheinend sind die Täter mit einem Automobile geflohen. Die Polizei sucht jetzt nach dem Fluchtfahrzeug. Es wird vermutet, dass die Täter mit dem falschen Nummernschild geflohen sind. Kennzeichen und Fahrzeugtypen stimmen möglicherweise nicht überein, sagte ein Sprecher am Abend. Es ist ein Berliner Nummernschild, das vor einem halben Jahr aus einem Auto gestohlen wurde.

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Abgesperrt: Karstadt am Hermannplatz in Neukölln, wo sich die Postbank befindet.Foto: Fabian Sommer / dpa
Schwerbewaffnete Polizisten kamen, um das Gebäude zu durchsuchen.Foto: Fabian Sommer / dpa

Zwölf durch Reizgas verletzt, vier müssen ins Krankenhaus

Zwölf Menschen wurden bei dem Reizgasangriff verletzt, einer von ihnen schwerer. Sie erlitten Atemwegsverletzungen und Augenreizungen durch das versprühte Reizgas. Vier der Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Relaxation wurde vor Ort behandelt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Freitagnachmittag. 40 Rettungskräfte waren für die Mission im Einsatz, zehn waren abends noch vor Ort. Die Feuerwehr war um 13.36 Uhr alarmiert worden

Die Feuerwehr zog mit großer Kraft in das Kaufhaus Karstadt.Foto: Jiri Schroeder
Ein großes Kontingent von Rettungskräften wurde eingesetzt.Foto: Jiri Schroeder

Die Postbankfiliale befindet sich im südlichen Teil des Gebäudes im Erdgeschoss und ist am besten über den Eingang Karstadt von der Hasenheide aus zu erreichen. Von außen gibt es nur Zugang zu einem Geldautomaten. Während der Rettungsaktion war bereits ein Fahrzeug eines Berliner Geldtransportunternehmens direkt vor dem Eingang zu sehen, der bald wegfuhr. Das Fahrzeug selbst wurde jedoch nicht beschädigt.

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